BabyTruck Finn

Unterwegs im selbstgebauten Wohnmobil

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Überfahrt nach Tallinn Estland

Heute morgen 30.6.2019 fuhren wir mit der Viking Fähre von Helsinki nach Tallinn. Wir Parken für 9.- Euro 24/h direkt am Hafen von Tallinn. Nicht all zu ruhig aber sehr gut gelegen um die Stadt zu erkunden.
Von hier aus gehen zu fuss in die Altstadt. Schon nach wenigen schritten waren wir begeistert! Viele Altbauten mit Restaurants oder Läden, dekoriert mit viel Liebe zum Detail. Es hat auch viele Strassenkünstler, Tourismus ist hier kein Fremdwort! Wir fühlen uns auch wieder wohl mit unserem Hund, keine grimmige Blicke mehr.
Wir haben uns entschlossen noch einen Tag hier zu verbringen und werden am Dienstag 2.7. weiterfahren.

Babytruck 444444

BabyTruck hat 444’444.4 km.

Am 25.06.2019 haben wir diese Schnapszahl mit unserem MAN überschritten, wir hoffen dass er noch viele 100’000 km. macht.

Seit Montag fahren wir nun gemütlich der Finnischen Westküste entlang runter Richtung Helsinki. Von der Küste selber sieht man nicht viel da es einfach zuviele Bäume hat. Trotz allem finden wir immer wieder schöne Übernachtungsplätze, meist am Meer. Heute um ca. 16:30 kommen wir in Kustavi an, morgen fahren wir den Archipelago Trail.
Der Scherengarten um Turku mit den x 1000 Inseln muss wunderschön sein. Wir überlegen uns ob wir darüber ein Video machen möchten. Vielleicht seid ihr ja bald bei uns mit dabei.

Abendstimmung Vaasa
Übernachtungsplatz Vaasa
Rentier

Morgen ziehen wir weiter

Morgen Montag den 24.6.2019 geht unsere Reise weiter. Wir fahren zuerst nach Rovaniemi zu Santa. Nach einer Pause und Besichtigung werden wir anschliessend der Küste nach, langsam herunter Richtung Turku fahren.

Es war eine tolle und erfahrungsreiche Zeit hier in Övertorneå auf der Norrsken Lodge. Wir werden die tollen Leute hier auf der Norrsken Lodge sicher vermissen.
Im nächsten oder übernächsten Winter werden wir nochmals hierher zurück kehren um den Winter kennen zu lernen.

Wie ist der Sommer hier in Schwedisch-Lappland? Ein zwei Tage heiss und T-Shirt Wetter, dann mal wieder kühl 8 – 10 C. mit Regen. Das Klima hier ist sehr wechselhaft! Wenn es warm ist hat es viele Mücken oder nervige Stechfliegen. Sobald jedoch der Wind geht oder es Kühl wird, ist die Plage weg, dafür ziehst du gerne eine warme Jacke an. Vielfach kommt am Abend die Sonne hervor was sicherlich speziell ist

Wir freuen uns nun auf weitere Länder und Leute und werden gerne darüber berichten.

Wetter und Fischen

Hallo zusammen! Heute erzähle ich etwas über das Wetter und das Fischen.
Vor 3 Tagen hatten wir hier fast 30 C und es war sehr warm. Gestern mussten wir wieder den Winterpullover rausnehmen es war richtig kalt. Diese Nacht war es gerade noch um 0 C. Gestern Abend kam um 20:30 jedoch noch die Sonne hervor und es war gerade angenehm um noch einwenig zu Fischen. Ich hatte das letzte mal in meiner Jugend gefischt, da war ich noch richtig angefressen.
Unser Koch Livio und Worker Reto waren schon beim Steg und versuchten ihr Glück. Ich durfte dann auch mal die Angelrute von Reto auswerfen. Beim 3 Auswurf zappelte dann bereits ein schönes Egli am Hacken. 1 Egli ? Nein da müssen wir schon noch ein zwei Fische mehr rausziehen um ein Fischgericht zu machen. Nach einiger Zeit ohne weiteren Fisch gebe ich die Angelrute an Reto zurück, er wirft 1 mal aus und ? Ups da ist was dran, dieser Fisch wehrt sich heftig! Plötzlich taucht ein Hecht auf, ein riesen Teil! Ich nehme sofort das Netz um ihn aus dem Wasser zu nehmen. Auch Livio legt seine Rute ab um zu helfen, kaum abgelegt zappelt seine Rute ebenfalls. Ein kleines Egli ist dran, gerade gross genug um rauszuziehen. Nun ist der Hecht in meiner nähe so dass ich ihn mit dem Netz einfangen kann. Das klappt und raus ist er! Ein gewaltiger Hecht von 113 cm. Max und Yasmin kommen auch nochmal runter um den Fisch zu bestaunen. Das ist der grösste der hier rausgezogen wurde. Max postet ihn noch auf der Norrsken Lodge Facebook Site.

Ein schönes Egli
Mit dem Netz rausgefischt
Reto’s 113 cm Hecht
Hecht “Reto” Grosses Egli “Ronnie” kleines Egli “Livio”

Heute morgen essen wir gemütlich Frühstück im Camper. Es fahren 3 Kleinbusse zu mit gut 22 Personen, alle mit Angelruten ausgestattet.
Hatte wohl Wirkung unser gestriger Fang!

Was machen wir hier?

Seit Samstag Nachmittag 1.6.2019 sind wir nun auf der Norrsken Lodge bei Max und Jasmine. Was machen wir eigentlich die nächsten zweieinhalb Wochen hier? Wir machen Urlaub gegen Hand, das heisst dass wir hier auch einwenig Hand bieten. Linda hilft die Zimmer zu machen oder Frühstück zubereiten usw.
Ich mache vor allem Reparaturen, wobei die Arbeit wohl nie ausgehen würde. Reto, auch ein Schweizer hilft mir zwischendurch wenn er nicht gerade den Rasen mäht
Was wurde in den letzten 3 Tagen schon alles gemacht?
– Außenhan ersetzt und Schlauchrolle montiert.
– Diebstahlsicherung für Schneetöff angebracht.
– Türschloss ausgewechselt beim Restaurant.
– Türe Repariert in einem Häuschen.
– Neues WC montiert im Sanitären Bereich.
– Getränkekühler versetzt und Stromanschlüsse neu gesetzt.
– Lichtschalter beim Frühstücksbuffet verbaut.
Und noch einiges mehr.

Heute war es den ganzen Tag bedeckt und am Abend wie vom Wetterbericht vorausgesagt, scheint die Sonne ab ca. 20:00 Uhr. Dies veranlasste mich noch ein Paar Fotos zu machen.

Sonne um 20:00 Uhr
Am Fluss mit Spiegelung im See
Sami Lounge am Fluss mit Hotpot und rechts die Sauna
Ein Teil des Teams.
Max mit Sonnenbrille, rechts unser Koch Livio, links hinten Reto, links vorne Claudia.

Einsamkeit

Auf dem Weg nach Övertorneå sehen wir nur noch wenige Fahrzeuge. Die Strassen führen durch einsame Wälder, und ab und zu kommt mal ein Haus. Die LKW’s die hier hoch fahren haben eine beachtliche Länge und Höhe. Meistens haben sie Anhänger mit 4 oder mehr Achsen, wobei die Gesamtlänge meist 22.00 meter beträgt. Das zulässige Gesamtgewicht in Schweden ist auf 64 Tonnen beschränkt.

Zwischenzeitlich sind wir in der Norrsken Lodge angekommen. Heute 2.6.2019 habe ich bereits kleinere Reparaturen vorgenommen. Angeblich haben hier alle Läden 7 Tage in der Woche geöffnet. Linda hat heute unseren Camper gereinigt und noch was umgeräumt. Morgen ist Sie und Claudia für das Frühstück zuständig.

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2 Fahrtage

Die letzten 2 Tage haben wir fast 900 Km zurückgelegt auf der N4 Richtung Norden. Gestern hatten wir in Sundsvall am Hafen übernachtet. Es hatte am Abend noch geregnet und der Wind ging recht heftig. Am morgen haben wir eine kleine Stadtbesichtigung gemacht und noch Getankt und Eingekauft. Dann fuhren wir weiter bis nach Skelleftehamn. Nun stehen wir nach erneutem Tanken wieder am kleinen Hafen auf dem Stellplatz vom Segelclub. Es ist bereits 23:30 Uhr und draussen ist es noch recht hell (Dämmerung). Morgen werden wir am Nachmittag vorrausichtlich am Ziel bei der Norrsken Lodge ankommen.
Kurz zum Spritverbrauch des BabyTruck’s, geringster verbrauch war 16.1 lt. und der höchste 20.6 lt. Ich gehe von einem Durchschnittsverbrauch von knapp 19.0 lt aus. Genaue Zahlen folgen am Ende der Reise.

Sundsvall – OLYMPUS DIGITAL CAMERA
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In Skelleftehamn, heutiger Übernachtungsplatz um 22.07 Uhr.

Zu Besuch bei Pippi

In Versum schauen wir noch kurz die Schmalspurbahn an, dannach geht es weiter nach Vimmerby zu Astrid Lindgrens Värld. Eigentlich etwas für Kinder, aber wir sind doch zwischendurch auch welche, oder? Der Eintrittspreis von Fr. 61.- ist doch recht heftig da wir ja nur ca. 2.5 Stunden im Park sind. Na ja, mann muss es doch mal gesehen haben wenn wir den langen Weg schon auf uns genommen hatten. Der Park ist riesig, gerade mit kleinen Kindern sicher ein muss! Zuerst schauen wir das Haus von Michel aus Lönneberga an. Anschliessend gehen wir weiter zu Pippis Haus. Es fängt gerade eine Vorführung an, das ganze natürlich auf Schwedisch. Die Sendungen kommen im Hinterkopf zum Vorschein, auch wenn wir nicht viel verstehen, wissen wir genau um was es geht. (Linda wie auch ich hatten wohl alle Sendungen geschaut).
Das Wetter wäre eigentlich recht gut jedoch bläst die ganze Zeit einen kalten Wind. Wir bewegen uns wieder auf schönen Strassen durch Schweden. Was wir jedoch vermissen sind die Rastplätze mit Bänken die es in Norwegen gibt. Wir Fahren am Vätternsee entlang und plötzlich erscheint am Horizont ein auffallendes Haus mit atemberaubender Kulisse. Es ist ein kleines Café mit viel Glas, auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Treibhaus. Ja ein Treibhauskaffe, im wahrsten sinne des Wortes. Im Kaffe hat es Pflanzen, im dachgeschoss Hängematten unter dem Glasdach. Das Kaffe lädt zum Entspannen ein. Laptop, Handy’s usw. sind nicht erwünscht. Tolles Konzept, sowas könnte bei uns in der Schweiz durchaus zum Kassenschlager werden.
Heute ist Waschtag, deshalb fahren wir auf einen kleinen Hafencamping am ende des Vetternsee.

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Vorführung, Pippi Anika und Thomi
Antikes Kaffe im Park

Autofriedhof Ryd

Heute besuchen wir den Autofriedhof in Ryd. Krass was da alles verrottet! Hier könnte man mehrere Stunden zum Fotografieren verbringen. Bei uns würde so etwas nie gehen, hier geht das wohl unter Kunst.
Nach einer Zeit machen wir uns weiter auf den Weg und besuchen eine Kirchenruine. Ein wunderbarer Platz zum entspannen. Die Gegend hier ist wunderschön, immer wieder gibt es traumhafte Plätze direkt am See. Nun suchen wir wieder einen Platz zum Übernachten. Der erste Platz den wir anfahren ist das Campen seit kurzem Verboten. Wir fahren weiter nach Virserum zum nächste Platz. Wow, hier? das kann nicht sein! Ich steige kurz aus und lese was an der Tafel steht.
Zelt, Wohnwagen und Camper können hier ihre Fahrzeuge für 100 SK zum Übernachten hinstellen. Der Platz gehört dem MC Virserum (Clubgelände). Das Geld wird in einen Metallkasten mit Schloss geworfen.

Alte Kirchenruine
Unser Übernachtungsplatz

Dänemark-Schweden

Nach einem kleinen Fotoshooting starten wir von unserem idyllischen Übernachtungsplatz, Koge DK Richtung Schweden. Die überfahrt mit der Fähre dauert gerade mal 15-20 Minuten. Wir nehmen Kurs auf Kullaberg, wollen den Staat Ladonien erkunden. Der Weg dahin war alles andere als leicht! Linda wartete letztendlich ein paar hundert meter oberhalb mit Leica. Ich wollte es wissen auch wenn meine Pumpe wohl am limit lief. Es war sehr anstrengend jedoch auch sehr Cool, trotzdem das ich nicht den ganzen Weg herunter gelaufen bin.
Heute Nacht stehen wir an einem Plätzchen am Meer, unsere Nachbaren sind sehr nett, wir tauschen uns einwenig aus. Auch Leica hatte mit den zwei Hunden nette Gesellschaft.
Morgen werden wir dann gemütlich weiterreisen und einen Autofriedhof im Wald erkunden. Wird wohl nicht mehr so anstrengend wie heute.

Au dem Weg nach Ladonien

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